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MEINUNGEN | Im Gespräch | Interviews

«Superstar» seit einem Jahr
DSDS-Gewinner Tobias Regner zieht beim Interview in seiner Stammkneipe Bilanz
Piding - «He, du Münchener Striezi». Franz, der Wirt von Tobias Regners alter Stammkneipe, freut sich. Es ist noch früh am Abend, wenige Gäste sind da. Regner schaut sich mit breitem Grinsen um, findet`s super, mal wieder hier zu sein. Ein Jahr ist es her, dass er die RTL-Show «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) gewonnen hat und ihn quasi über Nacht jeder kannte. Großes Getue macht im «Baamhakke» auf dem Högl bei Piding aber keiner um den 24-jährigen Teisendorfer. Er gehört ganz einfach dazu, kann sich ungestört an die Theke setzen und in einem Interview mit unserer Zeitung Fazit ziehen über das eine Jahr als «Superstar».
CN: Tobias, du durftest den Ort fürs Interview wählen. Warum sitzen wir jetzt im «Baamhakke»?
Regner: Seit ich 16 bin, komme ich hier her. Ist doch stark, der alte Bauernhof, der seit mindestens 20 Jahren eine Rockkneipe ist. Die Musik gefällt mir auch. Bis letztes Jahr war ich jeden Donnerstag hier. Echt verwerflich, ich war jetzt seit Silvester nicht mehr hier...
CN: Die Musik hier ist ziemlich hart. Deine bisherigen Hits recht soft. Was hörst Du? Willst Du nicht auch härtere Musik machen?
Regner: Das Fernsehpublikum steht eben auf andere Musik, als die, die ich früher gemacht habe. Der Mittelweg war, etwas kommerziellere Songs aufzunehmen. Ich bin zwar auch mit meinen Songs Kompromisse eingegangen, aber ich mag das Album, hatte ja auch schon drei eigene Songs drauf. Für mich muss Musik unter die Haut gehen. Entweder eine schöne Melodie haben, oder, wenn es nur «Geschrei» ist, von geilen Gitarrenparts leben. Mein nächstes Album wird anders klingen als das erste: gitarrenlastiger, melodischer, harter Rock.


