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VOGELPERSPEKTIVE muss nicht immer die Sicht von weit oben sein. Der Blickwinkel kann auch von unten erfolgen – wie der des Menschen im «Nest» auf der Bundesgartenschau. Die drei auf zwei Meter großen Vogeleier hat der Künstler Andreas Belser aus Traunstei
Foto:Andreas Belser

Traunsteiner legt der BUGA ein Ei ins Nest


Traunstein - Drei auf zwei Meter groß, 200 Kilogramm schwer: Was Andreas Belser ins «Nest» der Bundesgartenschau (BUGA) gelegt hat, ist nicht nur im wörtlichen Sinne ein dickes Ei. Acht Monate lang arbeitete der Bildhauer und Künstler an den fünf überdimensionalen Vogeleiern, pünktlich zum Start der BUGA im März brachte er sie von Traunstein nach München ins so genannte «Nest» im Zellengarten (Foto).

Das Konzept stammt vom Riederinger Künstler Nils-Udo, die Bauanleitung für die Vogeleier von Belser selbst. In seinem Atelier fertigte der 43-Jährige zunächst Eihälften aus Styropor, später überzog er sie mit einer gipsähnlichen Masse.

Vogeleier und Nest - es ist aus bis zu 18 Meter hohen nichtentrindeten Fichtenstämmen gefertigt - kommen bei den Besuchern gut an. So gut, dass sich bereits einige gemeldet haben, die sich eines der Rieseneier nach dem Ende der BUGA am 9. Oktober mit nach Hause nehmen wollen. Andreas Belser arbeitet derweil an seinem nächsten «Großauftrag»: einem drei Meter hohen Bismarck-Standbild.

Sandra Schwaiger 14.09.2005
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