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Kein hoffnungsloser Fall



Den Schwerpunkt der mehrere Ordner umfassenden Studie bildet der Planungsteil, der für jede Gemeinde individuell verschiedene Möglichkeiten samt Kostenschätzung aufzeigt. Für Neuverlegungen von Glasfaserkabeln habe man vorzugsweise Trassen gewählt, auf denen Tiefbauarbeiten vorgesehen seien, erklärte IK-T-Geschäftsführer Karl Manstorfer. Das reduziere die Kosten erheblich. Zur Veranschaulichung: Ein Meter Glasfaserstrecke kostet innerorts zwischen 50 und 100 Euro. Daher habe man auch zusätzliche Lösungsmöglichkeiten wie Richtfunk mit eingearbeitet.

Am Beispiel von Saaldorf-Surheim zeigte Manstorfer auf, wie bis in einzelne verstreute Gebiete Glasfaserleitungen gelegt werden könnten. Sollte die Gemeinde in eine schnelle Internetverbindung investieren, müsste sie mit rund einer Million Euro Kosten rechnen.

Eine Menge Geld für Maßnahmen, die auf die Kommunen abgewälzt werden. Das ärgert auch Ainrings Gemeindeoberhaupt Hans Eschlberger: „Telekommunikation ist Aufgabe des Bundes.”

In wieweit die einzelnen Gemeinden nun die Lösungsvorschläge umsetzen bleibe ihnen überlassen, so Thomas Birner. Saaldorf-Surheim und Schneitzlreuth würden auf jeden Fall aktiv werden, wie die Bürgermeister versicherten.(kb)

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Kathrin Thoma-Bregar 11.05.2010
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