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Mut zum Handeln
Soziales Engagement junger Leute zeichnet die Förderstiftung des Diakonischen Werks Traunstein mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Preis aus. Mit ihm wurden jetzt drei Mädchen aus Freilassing und Trostberg geehrt.
TRAUNREUT. Zu Zivilcourage und sozialem Engagement möchte Dekan Gottfried Stritar junge Menschen ermutigen: „Es braucht manchmal Leute, die ein bisschen mehr tun als normal.” Deswegen verlieh die Förderstiftung des Diakonischen Werks Traunstein, dessen Vorsitzender Stritar ist, heuer zum fünften Mal den Dietrich-Bonhoeffer-Preis. Eine Auszeichnung, um die sich junge Leute aus dem Zuständigkeitsbereich der Diakonie, also aus den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Mühldorf und Altötting, bewerben konnten.
Für ihren Einsatz geehrt wurde in der Einzelwertung Verena Penn aus Trostberg. Die 23-Jährige verbrachte ein halbes Jahr in verschiedenen sozialen Einrichtungen in Tansania. „Ich kann jedem nur empfehlen, so etwas zu machen”, erzählt die Heilerziehungspflegerin. „Man lernt dort eine ganz andere Lebenseinstellung kennen. Die Leute sind zwar arm, aber nicht traurig.” Prämiert für ihre Arbeit mit Behinderten wurden auch Tanja Eckert und Nicole Sandner aus Freilassing. Die Schülerinnen der Mittelschule haben über ein Jahr lang die soziale Wohngruppe der Stadt unterstützt und erhielten dafür den Gruppenpreis. „Wir sind mit den Behinderten einkaufen gegangen, haben etwas unternommen, einfach Zeit mit ihnen verbracht”, erzählen die beiden 16-Jährigen. „Es hat uns großen Spaß gemacht.”
Traunsteins Alt-Oberbürgermeister Fritz Stahl bedankte sich bei den Dreien: „Ihr habt Mut zum Handeln. Das muss man sich erst mal trauen.
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