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Schatzsuche vor der Haustür
„Geocaching”. Moderne Schnitzeljagd im Trend: Im Chiemgau gehen immer mehr Menschen auf digitale Schatzsuche in der Natur.
Abtsdorfer See/Region. Sie liegen versteckt unter Baumwurzeln, Moos und Steinen. Sie kleben gut getarnt an Hinweisschildern oder Treppengeländern. Sie sind auf dem Dorf und in der Stadt zu finden, auf dem Berg, im See oder im Wald. So genannte Geocaches, wasserdichte Behälter mit einem kleinen Röllchen Papier, dem Logbuch, erobern das Berchtesgadener Land und den Chiemgau. Jeder ist schon mal an ihnen vorbeigelaufen. Alleine im Stadtgebiet von Traunstein gibt es gut 70 Plastikboxen, die kleinsten sind nur wenige Zentimeter groß.
Rund um den Abtsdorfer See liegen sieben Döschen. Das weiß Stephanie Brenninger aus dem Internet. Die 29-jährige Freilassingerin ist bei www.geocaching.com angemeldet und kann dort kostenlos die genauen geografischen Koordinaten jedes einzelnen Fundorts abfragen; über eine Million existieren weltweit, gut 120.000 alleine in Deutschland.
Heute konzentriert sich Stephanie Brenninger zusammen mit ihren drei Salzburger Freunden Astrid Pracher, Gabor Closs und Marlies Malzer und auf die Sieben am See. Mit festem Schuhwerk und einem GPS-Gerät, in das sie die zuvor abgefragten Geodaten eingegeben haben, starten die Vier ihre Tour.
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