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Schatzsuche vor der Haustür
Heute haben sie und ihre Freunde mehr Glück. „Trampelspuren im Wald sind ganz verdächtig”, sagt Gabor, als er einem Pfad folgt, der ihn zu Cache Nummer zwei bringen soll. „Der ist sicher bei dem Baum”, meint Astrid Pracher. Sie sucht alles ab, klettert sogar auf den Baum hinauf. Umsonst. Zehn Minuten später findet Marlies Malzer die Dose unter einer toten Wurzel. „Das nächste Mal muss ich Handschuhe mitnehmen”, sagt sie mit Blick auf ihre dreckigen Hände. Den Eintrag ins Logbuch - die Finder tragen ihren Spitzname, Datum und Uhrzeit ein - übernehmen darum die anderen.
Zwei Geocaches und etwa eineinhalb Kilometer später zeigt sich, dass auch Gummistiefel von Vorteil gewesen wären. Das GPS-Gerät lässt vermuten, dass die nächste Plastikbox unter einer Brücke versteckt ist; die Stelle ist nur über einen Bach erreichbar. Gabor Closs gibt sich unerschrocken. Der 33-Jährige kraxelt einen Hang hinunter, zieht sich Schuhe und Strümpfe aus und steht schon im Wasser. Keine drei Minuten später ruft er: „Ich hab’ ihn.” Stolz hebt der Salzburger seinen Fund in die Höhe.
Auf Granit beißen die Freunde dann beim letzten Schatz am Abtsdorfer See. Im Wald, verborgen unter Moos soll er liegen. Doch er lässt sich auch nach einer halben Stunde nicht finden: „Gehen wir”, sagt Stephanie Brenninger ein wenig resigniert. Gabor Closs nimmt’s sportlich: „Wenigstens haben wir den im Wasser gefunden!”
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