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Falsche Wimpern und Frisuren sitzen perfekt: Verena Heimbach (links) und Vroni Erl bereiten sich auf den nächsten Auftritt vor.
Foto:Judith Schmidhuber

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Showtalente mit Glitzer, Glamour und kurzen Röcken


Verwandlung. Mit purer Energie und großer Lust auf Applaus sorgen Faschingsgarden für glanzvolle Auftritte. Dahinter steckt jede Menge Arbeit.

TROSTBERG. Staunende Zuschauer und Anfeuerungsrufe: Wenn Faschingsgarden auftreten, ist ihnen der Jubel des Publikums sicher. „Oh, là, là, oh, là, là, oh, là, là!“, schreien die Tänzerinnen der Trostberger Elfer, legen als in Gold und Weiß gehüllte Göttinnen eine perfekt choreografierte Show hin und ernten für die gelungene Unterhaltung auf dem Faschingsball tosenden Applaus. „Das ist so
geil“, meint Vroni Erl aus Emertsham und grinst über das ganze goldglitzernde Gesicht. „Wie die Zuschauer mitgehen und uns anfeuern - das macht uns so eine Freude, das ist wie eine Sucht!“
Gardetanz ist offenbar ein Heidenspaß. Immer mehr Gruppen gibt es. Rita Kapferer bekommt das ganze Jahr über Bewerbungen. Die Trainerin der Teisendorfer Faschingsgarde hat aber nur für 13 Tänzerinnen
Platz. „Als klassische Faschingsgarde sind wir unter den ganzen Showtanzgruppen schon fast Exoten, aber auch das hat seinen Reiz“, erklärt Kapferer. Im Takt marschieren, gleichzeitig die Beine heben und in den Spagat gehen, „das ist schon einen Hauch militärisch“. Die Choreografie ist jedes Jahr neu. Damit alles zur Faschingshochsaison perfekt sitzt, muss fast das ganze Jahr trainiert werden.

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Judith Schmidhuber 25.01.2012
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