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Foto:Die Springer

Die Springer treten ins «Licht»

Traunsteiner Band legt ihr viertes Album vor – Release-Party ist kommenden Samstag im Club Kafka

Traunstein - Günther Wimmer und die Brüder Guido und Martin Fuchs zählen zu den wenigen Künstlern in der Gegend, die von ihrer Musik leben können. Diesen Monat legen sie als «Die Springer» ihr viertes Album «Licht» vor. Offizielle Release-Party im Traunsteiner Club Kafka ist am Samstag, 21. April. Wir haben vorab mit den dreien gesprochen.

CN: Demnächst erscheint eure CD «Licht». Was unterscheidet sie von den drei Vorgänger-Alben?
Die Springer: «Licht» ist tiefer, ehrlicher, manche Songs ruhiger als auf den Vorgängern. Wir sind richtig in uns gegangen und haben auch textlich die «Hosen runtergelassen». «Licht» trifft die Springer auf den Punkt. So sind wir, das isses. Für den Moment jedenfalls.

CN: Euer Produzent Jon Caffery hat einen bekannten Namen im Musikgeschäft. Wie war es, mit ihm zu arbeiten?
Die Springer: Es war toll und lehrreich für uns. Jon ist ein ruhiger, sensibler Zeitgenosse, der natürlich viel Erfahrung mitbringt. Er wollte vor allem die «echten Springer» sehen. Auch deshalb klingt die Scheibe ehrlich. Wir haben auch ältere Songs, die es bisher nur auf Demo gab, rausgekramt und aufgenommen. Alles lief super.

CN: Welche Band hat euch schon immer persönlich inspiriert?
Die Springer: Da kann man einige nennen. Jeder von uns hat da andere Helden. Das beginnt bei den «Beatles», geht über «The Police» bis hin zu den «Foo Fighters», rüber zu «Nada Surf» und hört bei den alten «Blumfeld» und anderen deutschsprachigen Combos auf....

CN: Welche Höhepunkte stehen für euch 2007 an?
Die Springer: Wir werden 2007 durch Deutschland und Österreich touren. Wir wollen die 100-Show-Marke erreichen und aus jeder einzelnen was Besonderes machen, wenn´s geht. Es werden große und kleine Festivals dabei sein. Aber auch auf schöne Clubshows freuen wir uns sehr....

CN: Günter, dich kennen noch viele als «Fußballprofi». Vermisst du den Ballsport, und welchem Verein drückst du den Daumen?
Günter: Ich vermisse ihn nicht so sehr, wie ich anfangs dachte. Hab´ ja mit der Band viel zu tun. Ich bin prinzipiell einfach ein Sportfan. Im Profifußball halte ich doch mehr zu den bayerischen Vereinen.

CN: Durch jahrelange Erfahrung in der Musikbranche habt ihr ja schon eine gewisse Routine. Trotzdem noch Lampenfieber?
Die Springer: Auf jeden Fall. Trotz etwa 700 Springer-Shows geht da noch einiges. Das hängt jedoch immer von der Tagesform ab. Manchmal ist man höllisch nervös, manchmal cooler. Bei großen Bühnen und vielen Leuten wackeln die Knie schon etwas mehr.

CN: Was ist für euch das Wichtigste im Leben?
Die Springer: Leben und leben lassen. Ne gute Zeit haben....

CN: Was wollt ihr unbedingt einmal tun?
Die Springer: Die dritte Platinscheibe von «Licht» in den Schrank stellen, dann ein Bier aufmachen.

CN: Was macht ihr, wenn ihr nicht auf der Bühne steht?
Die Springer: Wir proben beinahe täglich. Jetzt, nach der heftigen Studiozeit von drei intensiven Monaten, waren wir mal im Urlaub. Hat gut getan. Nun geht´s live wieder los. Ist auch fein. Jedoch gibt´s auch neben dem reinen Musikmachen viel zu tun. Buchen, Organisieren, Promo-Termine...

Gitti Gasbichler 17.04.2007

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